Überfall auf Polen am 01.09.1939

Vor 84 Jahren begann mit dem Überfall auf Polen am 1. September 1939 der 2. Weltkrieg. Ohne Kriegserklärung und legitimiert als Verteidigungskation überfiel die deutsche Wehrmacht in den frühen Morgenstunden das Nachbarland Polen – ein weiterer Schritt des Dritten Reiches in seinem Streben nach Weltmacht. Der zweite Weltkrieg kostete in sechs Jahren knapp 60 Millionen Menschen das Leben.

Dem Angriff auf Polen war der deutsch-sowjetische Nichtangriffspakt vorausgegangen, welcher in einem geheimen Zusatzprotokoll die Zerschlagung und Aufteilung Polens zwischen dem Dritten Reich und der Sowjetunion vorsah. Das besetzte Polen wurde ein Experimentierfeld der nationalsozialistischen Vernichtungspolitik. Die Politik gipfelte in der millionenfachen Ermordung der europaischen Juden in den Vernichtungslagern in den deutsch-besetzten Gebieten Polens.

Der 2. Weltkrieg belastete das deutsch-polnische Verhältnis nachhaltig, auch nach seinem Ende. Erst mit dem Kniefall Willy Brandts vor dem Denkmal für die Opfer des Warschauer Ghettoaufstandes von 1943 in Warschau am 7. Dezember 1970, und schließlich mit dem Zerfall der Sowjetunion begann ein neuer Abschnitt der Beziehungen zwischen Deutschland und Polen.

 

Wir JuLis sind überzeugt davon, dass sich aus der Vergangenheit Lehren ziehen lassen: Ein geeintes Europa ist ein friedliches Europa, und die Europäische Union ist die einzig mögliche Antwort auf den Zweiten Weltkrieg.

Wir JuLis setzen uns aktiv für den Frieden in einem demokratischen und gerechten Europa ein, für die deutsch-polnische Freundschaft und für eine friedliche und demokratische Zusammenarbeit in der Europäischen Union.